Ein sicheres Bekenntnis zur Velostadt

 

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Im Strassenbild von Winterthur hat das Velo Tradition. Damit auch der Velohelm zu einem vertrauten Begleiter im Alltagsverkehr wird, lancieren die örtlichen Velofachgeschäfte zusammen mit starken Partnern eine Förderkampagne und stellen einen eigenen Kopfschutz für Winterthurer Velofahrende vor.

Einen Velohelm zu tragen ist vernünftig. Denn er schützt erwiesenermassen bei Stürzen vor schweren Kopfverletzungen. Aber wer zieht schon gerne etwas Vernünftiges an? Weil den Winterthurer Velofachgeschäften aber die Gesundheit ihrer Kunden am Herzen liegt, haben sie sich dazu entschlossen, den Velohelm als Alltags-Accessoire zu fördern. «Ein Helm wird nur regelmässig getragen, wenn man ihn gerne anzieht», weiss Andreas Bundi vom Bikestop. «Wir machten uns deshalb auf die Suche nach einem passenden Modell, das nicht nur den Kopf schützt, sondern auch noch bequem zu tragen ist und gut aussieht.»

Fündig wurden er und seine Händlerkollegen beim Sicherheitsspezialisten Abus. Dieser hat sich dem gleichen Ziel verschrieben und die Kampagne Stadthelm lanciert. Der Clou dieser Förderaktion ist ein enger lokaler Bezug, sagt Priscilla Troxler von Abus Schweiz: «Mit einem dezenten Schriftzug seiner Stadt auf dem Helm bieten wir dem Träger eine unverwechselbare Identifikationsmöglichkeit.» Wer sich einen Stadthelm aufsetzt, tut nicht nur sich, sondern auch Anderen Gutes: Vom Verkaufserlös fliessen fünf Franken zur Organisation Fragile Suisse, die sich um Hirnverletzte und deren Angehörige kümmert.

Prominente Botschafter

Diese Idee kommt an: Nachdem die Stadthelm-Kampagne bereits in über hundert deutschen Städten erfolgreich lanciert wurde, ist Winterthur nun die erste Schweizer Stadt, die ihren eigenen Velohelm erhält. Und auch hier stösst der Stadthelm auf offene Türen. Die Stadt Winterthur unterstützt die Aktion als Partner, weil sie zum freiwilligen Tragen eines Velohelms motiviert, erklärt Stadträtin Barbara Günthard-Maier: «Winterthur ist eine Velostadt, da gehört ein Velohelm dazu. Velofahren macht doch dreifach Spass: Man ist nicht nur schnell und umweltschonend unterwegs, sondern mit dem Velohelm auch noch sicher.» Hinter der Aktion steht auch der aus Winterthur stammende mehrfache Radball-Weltmeister Peter Jiricek: «Ich unterstütze die Aktion Stadthelm, weil ich als Veloprofi und Vater weiss, wie schnell man mit dem Velo stürzen und sich verletzen kann. Ein Helm sollte nicht nur beim Sport, sondern auch auf alltäglichen Fahrten so selbstverständlich getragen werden wie beim Skifahren.»

Offiziell lanciert wird der Stadthelm im Rahmen des Winterthurer Velofrühlings. Ab dem Ausstellungswochenende ist er bei 13 Velofachgeschäften in der Stadt und bei Winterthur Tourismus erhältlich. Verschiedene Arbeitgeber wie beispielsweise das Kantonsspital und die Stadtverwaltung planen zusätzliche Mitarbeiteraktionen, bei denen die Sicherheit im Velosattel zusätzlich gefördert wird.

Der Winterthurer Stadthelm – Einer für jeden Tag

Der Winterthurer Stadthelm ist ein leichter Allrounder, der auf allen Wegen eine gute Figur macht. Geliefert wird er mit einem integrierten Rücklicht und Reflektoren auf der Aussenschale, dank denen Trägerinnen und Träger sichtbarer und dadurch noch sicherer unterwegs sind. Ebenfalls mit dabei ist ein Wetterschutzüberzug, der bei Regen über den Helm gezogen werden kann. Für den lokalen Bezug ist er dezent am Visier mit dem Winterthurer Schriftzug versehen. Mittels Drehrad im Nacken lässt sich der Helm fein auf den Kopfumfang einstellen und dank einem Magnetverschluss am Kinnriemen kann er schnell und einfach einhändig abgesetzt werden. Den Stadthelm gibt es in zwei Grössen und den Farben Schwarz und Weiss. Er wird zum Verkaufspreis von Fr. 109.– angeboten. Inbegriffen ist eine Spende von Fr. 5.– zu Gunsten von Fragile Suisse. Eine Liste aller Verkaufsstellen und weitere Informationen zur Aktion finden sich auf www.stadthelm.ch .